Neue Bleibe

Juni 16th, 2011

Die Polizeigeschichtliche Sammlung hat eine neue Bleibe im Zentrum der Stadt Nienburg/ Weser gefunden. Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Sport vom 16. Juni 2011 (Nr. 129):
129-neues-polizeimuseum-nienburg-160611.pdf

Vorstellung des WaWe 10.000

Februar 19th, 2011

http://www.spiegel.de/video/video-1109122.html

Artikel der Nord-West-Zeitung vom 21. Dezember 2010

Dezember 22nd, 2010

Innenminister schließt Polizei-Museum

Land will Einrichtung in Hannover nicht weiterführen – Hohe Kosten für Miete und Personal

Die Exponate sollen an anderer Stelle zu sehen sein. Beim Ministerbesuch flog auch die Drohne durchs Museum.

von Marco Seng

Hannover - Zum Finale schwirrte die berüchtigte Drohne durch die Räume des fast vergessenen Museums im Süden Hannovers. Im Frühjahr 2011 soll die Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen geschlossen werden. Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will die Miete für die Produktionshalle auf dem ehemaligen Telefunken-Werksgelände sparen. Die Exponate wie das berühmte Hackebeil des hannoverschen Serienmörders Fritz Haarmann sollen für künftige Wechsel- und Wanderausstellungen erhalten bleiben.

Bevor der letzte Vorhang fällt, machte sich Schünemann noch einmal persönlich ein Bild von der einmaligen Sammlung. Die Polizei inszenierte für den Minister Szenen von Tatort-Ermittlungen in früheren Jahren und von moderner Kriminaltechnik. Zum Schluss drehte die berühmte Drohne ihre Runden durch die Museumshallen. Dabei filmte die Kamera des ferngesteuerten Mini-Hubschraubers die Gäste.

Angefangen hat die Geschichte der Polizeisammlung im Jahr 1900. Damals wurde im neuen Polizeipräsidium in Hannover ein Kriminalmuseum samt Lehrmittelsammlung eingerichtet. Während der Nazi-Zeit ging der größte Teil der Exponate verloren. In den 80er Jahren begann eine Renaissance. Im Zuge der Expo 2000 wurde schließlich das Polizeimuseum mit etwa 1400 Quadratmeter großen Büro- und Ausstellungsflächen sowie Garagen, Stellplätzen und Freiflächen auf dem Telefunken-Gelände eingerichtet. Dort kommen fast nur noch Schulklassen zur Besichtigung.

Neben Bild- und Texttafeln gehören zu der Sammlung historische Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge, Dokumente und Fotos aus Polizeiakten, aber auch Ermittlungsakten zur Festnahme der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof 1972 in Langenhagen und das Richtschwert des hannoverschen Scharfrichters Johann Willhelm Göpel aus dem 17. Jahrhundert.

Nach Kritik des Landesrechnungshofes, dem jährlichen Aufwand von 288 000 Euro für Miete und Nebenkosten sowie 117 000 Euro für Personal stünden so gut wie keine Einnahmen gegenüber, hatte das Ministerium die Polizeiakademie als Trägerin des Museums mit einem neuen Konzept beauftragt. Künftig soll eine Kernausstellung der Sammlung im jetzigen Behördenhaus am Waterlooplatz zu sehen sein.

Für den Förderkreis des Polizeimuseums kommt der Auszug überraschend. Der Vorsitzende des Vereins, Andreas Schiefer, bedauerte die Entscheidung ausdrücklich. Die Sammlung müsse weiter öffentlich zugänglich sein.

Siemens Lautsprecher

November 25th, 2010

Guten Tag,

ich bin auf der Suche nach Informationen zu dem folgenden Lautsprecher. Er stammt von der Firma Siemens und wurde bei der Polizei verwendet. Auf der Rückseite der Verkleidung steht 11 G 4. Auf dem Gehäuse steht folgendes: V.Sa wdst. 52 T 6.5291

Das Gerät stammt aus dem ehemaligen 9. Revier der Polizei in Hannover.

Ich freue mich über hilfreiche Unterstützung.

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Comic „Haarmann“ am 4. November 2010 in der Polizeigeschichtlichen Sammlung

November 9th, 2010

Die Polizeigeschichtliche Sammlung der Polizeiakademie Niedersachsen und der Carlsen Verlag Hamburg luden zu einem Graphic Novel Event der Extra-Klasse ein. Am vergangenen Donnerstag, den 4. November 2010 fand das bebilderte Künstlergespräch mit Zeichnerin Isabel Kreitz und Autor Peer Meter in gelungener Atmosphäre statt. Im ca. zweistündigen Interview zwischen Isabel Kreitz, Peer Meter und Moderator Andreas C. Knigge erhielten die Zuhörer einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen der Comic-Zeichnerin und dem Autor. Mit etwa 150 Zuhörern waren die Räumlichkeiten der Polizeigeschichtlichen Sammlung intensiver genutzt als zunächst erwartet.

Veranstaltungshinweis

Mit zahlreichen Fragen löcherte das überraschend gemischte Publikum die Künstler und die Schlange zum Signieren des Comics schien bis in die späten Abendstunden kein Ende zu nehmen. So wurde der Empfang durch den Carlsen Verlag wohlwollend von den Besuchern für Gespräche und informativen Austausch zur Verkürzung der Wartezeit genutzt.

Die Mitarbeiter der Polizeigeschichtlichen Sammlung bedanken sich bei den Künstlern Isabel Kreitz und Peer Meter und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Carlsen Verlag Hamburg für den gelungenen Abend. 

 RTL regional am 4. November 2010 zu der Veranstaltung

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Premierenlesung „Der Profiler“ am 2. November 2010

November 9th, 2010

Die Polizeiakademie Niedersachsen und die Buchhandlung DECIUS luden zur Buchlesung am 2. November 2010 in die Räume der Polizeigeschichtlichen Sammlung ein. Krimi-Autor Rainer Woydt erlaubte seinem Publikum einen spannenden Einblick in die Welt der hannoveraner Kommissarin Hanna Denkow, die sich mit einem mysteriösen Sexualmord im Raum Hannover auseinandersetzen muss. Mit humorvollen Spitzen in dem Kriminalroman „Der Profiler“ zeigte Woydt seinen etwa 40 Zuhörern, wie menschlich die so häufig scheinbar unnahbaren Kolleginnen und Kollegen der Kripo doch sind. Verleger zu Klampen

Der Kriminalroman ist im Zu Klampen Verlag erschienen und für 12,80 Euro zu erwerben.

3 Tage Kurzurlaub in Stockholm – ein Besuch im Polizeimuseum

November 9th, 2010

Das Polizeimuseum Stockholm ist eine gute Gelegenheit, einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit der schwedischen Polizei zu erhalten.

Das Polizeimuseum Stockholm thematisiert einerseits das zeitgemäße Bild von Polizei in Gesellschaft und Politik. Andererseits wird aber auch Historie betrachtet und einzelne Sparten polizeilicher Arbeit werden dargestellt. So findet der Besucher auf zwei Etagen verschiedene Aspekte polizeilicher Arbeit und polizeilichen Alltags mit Hilfe von diversen Medien aufbereitet. Mit zehn Mitarbeitern ist das Museum entsprechend gut aufgestellt und kann somit Öffnungszeiten auch am Wochenende gewährleisten. Der Eintritt beträgt ca. 10 Euro für Erwachsene. 

Besucher der Sammlung starten mit einem Eindruck aus der Privatsphäre von Opfer und Täter. Häusliche Gewalt und scheinbar eher unspektakuläre Verbrechen werden zunächst in nachgebauten ganz normalen Privatwohnungen vermittelt. Im Anschluss trifft der Besucher auf die historische Entwicklung von Uniformen und Ausstattung von Beamten und Beamtinnen.

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Im gleichen Atemzug werden filmisch Interviews mit Zeitzeugen, pensionierten Beamten aber auch aktuelle Handlungen gezeigt. So kann sich der Besucher ein Interview mit einer der ersten Polizeibeamtinnen ansehen, während auf einer weiteren Leinwand ein Polizist seine Einsatz-Spezialausrüstung anlegt. Mit der Möglichkeit, einmal selbst in eine Uniform zu schlüpfen, bietet das Museum seinen Besuchern einen humorvollen Aspekt. Bis auf eine Polizei-Kutsche mit Pferd und Mann sind in der Sammlung kein Großgerät oder historische Fahrzeuge zu sehen.

 

Im düsteren und geheimnnisumwobenen Ambiente werden in der zweiten Etage authentische Kriminalfälle dargestellt. Tatwerkzeuge, Fotos und Polizeiberichte zu spektakulären Mordfällen in Schweden können betrachtet werden. Auch polizeiliche Hilfsmittel zur Spurensuche und Wiedererkennung historisch wie auch aktuell finden sich in den Vitrinen.

Einen weiteren bedeutenden Bereich stellen schwedische Kriminalliteratur und –filme dar. Der Besucher erhält in einem audiovisuellen Gefüge, die Gelegenheit zum Einblick in die Produktion schwedischer Krimiserien mit samt ihren Darstellern. Eine kleine Leseecke bietet Kriminalliteratur von Kommissar Wallander bis Irene Huss zum Schmökern und Entspannen. Das Selbstbild der Polizeibeamten in ihrem Beruf wird an dieser Stelle mit Interviews und Selbstdarstellungen teils humorvoll teils kritisch untermalt.

Zurück im Eingangsbereich des Museums dürfen sich besonders die Kleinen unterhalten fühlen. Mit dem Nachbau einer entsprechend kleinen Einsatzzentrale mit Funk und Blinklichtern finden die kleinen Besucher bei Spiel und Spaß, Gelegenheit selbst einmal Polizist zu sein. Ein aktueller Streifenwagen der schwedischen Polizei darf von innen wie von außen ausgiebig getestet werden. Kleine Uniformen für kleine Menschen sorgen für zusätzlich Authentizität im Spiel.

Eine Sonderausstellung zum Selbstbild der Polizei macht einerseits den Umgang mit dem Thema in der Gesellschaft deutlich, andererseits ist die Auseinandersetzung mit sich und ihrem Berufsbild für die Beamten und Beamtinnen eine gute Gelegenheit, sich einmal in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit traurigen aber auch humorvollen Geschichten wandelt sich der Polizist oder die Polizistin somit vom Handlungsorgan der Staatgewalt zum privaten Menschen. Der unnahbare Uniformierte wird für den Besucher transparenter – das Berufsbild Polizist hinterlässt einen ganz anderen Eindruck nach einem Besuch dieses Museums.

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Unter www.polismuseet.se gibt es einen ersten Eindruck des Museums. Lohnenswert ist der Besuch - wenn man denn schon mal in Stockholm ist – allemal.

Blaulicht Eisemann RKLE 90/6 8 6

Oktober 28th, 2010

Hallo an alle Wissenden,

ich bin auf der Suche nach Information über ein Blaulicht der Firma Eisemann. Auf dem Etikett steht RKLE 90/  6 8 6 oder 6 B 6. Der Fuß ist zwar grau lackiert,  allerdings in der zweiten Schicht. Darunter scheint blauer Lack hindurch. Das Blaulicht hatte seine Verwendung bei der Polizei Hannover. Ich suche nach dem Jahr der Herstellung bzw. nach der tatsächlichen Verwendung.

Es besteht die vage Annahme, die blaue Lackierung stamme aus der Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg. Damals wurde wohl zunächst beschlossen, dass die Polizeifahrzeuge blau lackiert werden sollten.

Für Unterstützung bei der Aufklärung bin ich sehr dankbar.

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Artikel der HAZ vom 14.10.2010

Oktober 26th, 2010

http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Buecher/Comic-erzaehlt-von-Hannovers-Serienmoerder-Haarmann

Bericht im NDR vom 20.10.2010

Oktober 26th, 2010

http://www.ndr.de/kultur/haarmanncomic115.html